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Tirol über Reisewarnung für das Bundesland: „Rülpser aus Wien“

  • Weil es in Tirol zuletzt zu einer starken Ausbreitung einer Corona-Mutation gekommen war, hatte die Regierung in Wien eine Reisewarnung für sein eigenes Bundesland verhängt.
  • Die politische Führung in Tirol nimmt das gelassen hin und bezeichnet die Maßnahme als „Rülpser aus Wien“.
  • Andere Reiseempfehlungen seien viel wichtiger.
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Wien. Die politische Führungsspitze Tirols relativiert die von der Regierung verhängte Reisewarnung für das österreichische Bundesland. Die Maßnahme sei ein „Rülpser aus Wien“, meinte das ÖVP-Landesvorstandsmitglied Franz Hörl am Montagabend im ORF. 

Viel entscheidender seien Reiseempfehlungen anderer Länder. „Die Deutschen und die Holländer sind ja viel wichtiger für uns“, sagte Hörl, der auch Chef des Fachverbands der Seilbahnwirtschaft in Tirol und Nationalratsabgeordneter ist.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober kündigte unterdessen an, am Dienstag weitere mögliche Verschärfungen rechtlich prüfen zu lassen. Der grüne Ressortchef will klären, ob ein Freitesten für die Ausreise aus besonders betroffenen Tiroler Regionen möglich sei. Anschober sprach im ORF von einer „aufgeheizten Stimmung“ in Tirol.

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Österreich hatte für das eigene Bundesland Tirol aufgrund der als brisant eingeschätzten Corona-Lage eine Reisewarnung verhängt. Zuletzt war es in dem an Bayern grenzenden Bundesland zu einer starken Ausbreitung der ansteckenderen südafrikanischen Coronavirus-Variante gekommen.

RND/dpa

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