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  • Tichanowskaja in Berlin: Belarussische Oppositionsführerin leistet "wichtigen Beitrag für demokratische Veränderungen"

“Mutige Kämpferin für Demokratie”: Scholz rühmt Tichanowskaja

  • Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja ist momentan zu Gast in Berlin.
  • Am Mittwochmorgen traf sie sich mit Vizekanzler Olaf Scholz.
  • Der SPD-Politiker lobt Tichanowskaja für ihren Mut und verspricht weiterhin Unterstützung durch die Europäische Union.
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Berlin. Nach einem Treffen mit Swetlana Tichanowskaja in Berlin hat Vizekanzler Olaf Scholz der belarussischen Oppositionsführerin “einen wichtigen Beitrag für demokratische Veränderungen” in ihrem Land bescheinigt.

“Frau Tichanowskaja ist eine mutige Kämpferin für Demokratie und Bürgerrechte in Belarus”, erklärte der SPD-Politiker und Finanzminister nach dem Treffen in seinem Ministerium am Mittwochmorgen. Die schwierige Lage der Protestierenden in Belarus (Weißrussland) sei bedrückend.

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“Die Europäische Union steht eng an der Seite all derer, die die Gewalt in Belarus beenden wollen und sich für die Freilassung politischer Gefangener und faire Wahlen einsetzen”, sagte Scholz. “Präsident Alexander Lukaschenko hat jede Legitimität verloren.”

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Belarus: Oppositionsführerin Tichanowskaja in Berlin
1:31 min
Am Dienstag wurde Swetlana Tichanowskaja auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen.  © Reuters

Treffen mit Röttgen

Tichanowskaja hatte sich während ihres Berlin-Besuchs unter anderem bereits mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) getroffen. Für Mittwochmittag war ein Treffen mit dem CDU-Außenpolitiker und Parteivorsitzkandidaten Norbert Röttgen geplant.

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Die Oppositionelle ist eine der Anführerinnen der Demokratiebewegung. Die 38-Jährige war bei der Präsidentenwahl am 9. August gegen Lukaschenko angetreten, der nach 26 Jahren an der Macht den Sieg mit 80 Prozent der Stimmen für sich beansprucht. Die Opposition sieht Tichanowskaja als wahre Siegerin.

Die Bewegung fordert den Rücktritt des Staatschefs sowie die Freilassung aller politischen Gefangenen und Neuwahlen. Gegen Lukaschenko gibt es in der Hauptstadt Minsk und anderen Städten seit Wochen Proteste.

RND/dpa

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