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Thüringens Ex-Regierungschef Vogel: Merz kann im Osten eine Hilfe sein

  • Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat seinen bisherigen Konkurrenten Friedrich Merz ins Wahlkampfteam berufen.
  • Thüringens früherer Ministerpräsident Bernhard Vogel (CDU) begrüßt das.
  • Merz habe nicht zuletzt in Ostdeutschland viele Anhänger, sagt er.
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Berlin. Thüringens früherer Ministerpräsident und CDU-Vorsitzender Bernhard Vogel sieht in der Berufung des ehemaligen Unionsfraktionschefs Friedrich Merz ins Wahlkampfteam der Union für die Bundestagswahl eine wichtige Hilfe vor allem in Ostdeutschland. „Dass Herr Merz jetzt die Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert hat, freut mich“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Er wird uns eine Hilfe sein. Denn Herr Merz hat nach wie vor viele Anhänger etwa in Norddeutschland oder in den neuen Ländern.“

Zwar müsse der Wahlkampf selbstverständlich in ganz Deutschland geführt werden, fügte Vogel hinzu. „Doch spielen die neuen Länder weiter eine wichtige Rolle. Die immer noch besonderen Verhältnisse dort bedürfen der Berücksichtigung.“

Dabei zeigte sich der 88-Jährige optimistisch. „Der Wahlkampf kann sich erst nach Lösung der Corona-Probleme wirklich entfalten“, sagte er. Und die Wahlergebnisse der Grünen hätten sich immer sehr deutlich von den Umfragen unterschieden. Vogel betonte: „Es ist für die Union nicht nur nicht aller Tage Abend. Es ist noch nicht einmal aller Tage Morgen.“

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hatte Merz die Berufung ins Wahlkampfteam angeboten; er soll sich darin um die Wirtschafts- und Finanzpolitik kümmern. Merz hatte das Angebot angenommen mit den Worten: „Ich tue das gern.“ Bis Januar hatten die beiden um den CDU-Vorsitz konkurriert; Laschet hatte sich durchgesetzt.

RND

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