Nordhausen in Thüringen führt Mundschutzpflicht nach Ostern ein

  • Jena hat vorgelegt, nun macht es der Landkreis Nordhausen in Thüringen nach: Er führt eine Mundschutzpflicht in Geschäften, Bussen und Taxis ein.
  • Ab Montag gilt sie zunächst als Empfehlung.
  • Nach Ostern ist das Tragen eines Mundschutzes dort dann verpflichtend.
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Nordhausen/Jena. Nach Jena führt nun auch der Landkreis Nordhausen in Thüringen schrittweise eine Mundschutzpflicht in Geschäften, Bussen und Taxis ein. Ab Montag gilt dies zunächst als Empfehlung, nach Ostern wird es laut neuer Allgemeinverfügung zur Pflicht.

Ziel sei es, andere vor Infektionen zu schützen, betonte Landrat Matthias Jendricke (SPD). Da Mund und Nase auch per Tuch, Schal oder selbstgenähter Maske bedeckt werden könnten, brauche niemand medizinischen Mundschutz zu kaufen. “Wir wissen, dass diese momentan Mangelware sind.”

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Ladeninhaber und Busfahrer könnten Personen ohne Mund-Nasen-Schutz künftig den Zutritt verweigern. Die Regelung gilt vorerst bis 19. April.

Eine solche Maßnahme landesweit durchzusetzen, dafür sieht die Regierung bisher keine Notwendigkeit. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte am Mittwoch erklärt, dass über einen solchen Schritt die Ministerpräsidenten bei einer Telefonschalte gesprochen hätten.

Sie seien zu dem Ergebnis gekommen, dass man eine solche Pflicht nicht anordnen wolle. Zu Wochenbeginn war Jena mit einer solchen Ankündigung vorgeprescht - als erste deutsche Großstadt.

RND/dpa

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