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Thüringen hat Folgen: FDP verliert in bundesweiter Umfrage - AfD auch

  • Kaum eine Partei hat im Wahl-Eklat von Thüringen eine gute Figur gemacht.
  • Zweien schadet er einer aktuellen Umfrage zufolge aber besonders.
  • Laut der Erhebung ist der Anteil der Unentschlossenen deutlich gesunken.
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Berlin. Die Thüringer Ministerpräsidenten-Wahl mit Hilfe der AfD hat laut einer Umfrage die bundespolitische Stimmung insgesamt verändert. In der zweiten Wochenhälfte unmittelbar nach der Wahl fiel der Wert der Bundes-FDP gegenüber der ersten Hälfte um fünf Prozentpunkte auf 5 Prozent, der der AfD sank um zwei Punkte auf 9 Prozent, wie das am Samstag veröffentlichte RTL/ntv-Trendbarometer des Forsa-Instituts ergab.

Beeinflusst wurde das Ergebnis durch eine starke Mobilisierung der Bürger: Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen ging gegenüber der Vorwoche und der ersten Wochenhälfte um sieben Punkte auf 17 Prozent stark zurück.

Thüringen: CDU/CSU bleibt in Wählergunst stabil

Die wegen der Ereignisse in Thüringen ebenfalls heftig kritisierte CDU blieb zusammen mit der CSU stabil bei 28 Prozent. SPD und Linke legten bei der theoretischen Frage nach einer Bundestagswahl am kommenden Sonntag gegenüber der ersten Wochenhälfte um je zwei Punkte auf 15 beziehungsweise 10 Prozent zu, die Grünen um einen Punkt auf 24.

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Hirte tritt als Ostbeauftragter der Bundesregierung zurück
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Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, ist von seinem Amt zurückgetreten.

FDP und CDU waren bundesweit heftig unter Druck geraten, weil sie am Mittwoch bei der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen wie die AfD für den FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich gestimmt hatten.

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Der bisherige Amtsinhaber Bodo Ramelow von der Linkspartei hatte das Nachsehen, und Kemmerich ist nun der erste von der AfD mitgewählte Ministerpräsident. Er hat inzwischen seinen Rückzug angekündigt.

Die Daten wurden vom 3. bis 7. Februar erhoben. Datenbasis: Vom 3. bis 5. Februar 1502 Befragte, am 6. und 7. Februar 1001 Befragte. Die statistische Fehlertoleranz beträgt +/- 3 Prozentpunkte.

RND/dpa

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