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Verdacht auf Urkundenfälschung: Ermittlungen gegen Abgeordneten der Linken

  • Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen den Linken-Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze.
  • Es geht um einen Anfangsverdacht der Urkundenfälschung.
  • Lutze kündigt „volle Kooperationsbereitschaft“ an.
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Saarbrücken. Wegen des Anfangsverdachts der Urkundenfälschung ermittelt die Staatsanwaltschaft Saarbrücken gegen den Linken-Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze.

Es gehe dabei um Listen über Beitragszahlungen von Parteimitgliedern aus dem Jahr 2018 und darum, wer dort diverse Unterschriften geleistet habe, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Saarbrücken mit. Die Frage sei, wer dort Beiträge zu einzelnen Mitgliederzahlungen entsprechend abgezeichnet habe.

Lutze (51), der im Saarland Vorsitzender der Linke ist, teilte am Donnerstag mit: „Zu keinem Zeitpunkt habe ich Urkunden oder Dokumente gefälscht bzw. dazu Dritte angestiftet.“ Er habe gegenüber der Staatsanwaltschaft „volle Kooperationsbereitschaft“ erklärt und unmittelbar alle angeforderten Dokumente übergeben.

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Die Staatsanwaltschaft teilte weiter mit, sie habe Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) über die Aufnahme strafrechtlicher Ermittlungen gegen ein Mitglied des Deutsches Bundestags informiert. Lutze ist seit 2009 Mitglied im Bundestag. Seit Herbst 2019 führt er den Landesverband der Linken im Saarland.

RND/dpa

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