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  • Terroranschlag in Wien getötet: Unter den vier getöteten Passanten ist auch eine Deutsche

Maas: Eine Deutsche bei Terroranschlag in Wien getötet

  • Der Terroranschlag von Wien hat nicht nur in Österreich Entsetzen ausgelöst.
  • Nun ist sicher: Auch eine Deutsche ist bei der Attacke getötet worden.
  • Das teilte Außenminister Maas am frühen Abend mit.
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Berlin. Bei dem Terroranschlag in Wien ist auch eine Deutsche getötet worden. “Wir haben jetzt die traurige Gewissheit, dass auch eine deutsche Staatsangehörige unter den Opfern des Angriffs in Wien ist”, teilte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag in Berlin mit. Er sprach den Angehörigen und Freunden sein Beileid aus.

“Mit den Menschen in Wien und ganz Österreich verbindet uns die Trauer um die Opfer, aber auch die Entschlossenheit, Fanatismus und Terror mit aller Kraft entgegenzutreten”, sagte Maas. “Wir müssen den Tätern jetzt klar zeigen: ihr werdet euer Ziel, die Spaltung unserer Gesellschaft, niemals erreichen.”

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Der Anschlag ereignete sich am Montagabend in der Nähe der jüdischen Hauptsynagoge in der Wiener Innenstadt. Der Attentäter eröffnete nach Angaben von Innenminister Karl Nehammer um 20 Uhr das Feuer. Neun Minuten später habe eine Spezialeinheit ihn ausgeschaltet – der Attentäter wurde durch Schüsse der Polizei getötet. Er habe zu diesem Zeitpunkt noch viel Munition bei sich getragen, erklärten die Behörden.

Am Dienstagnachmittag gingen die Behörden von einem einzigen Attentäter aus, wollten aber noch nicht endgültig ausschließen, dass weitere Terroristen an dem Anschlag unmittelbar beteiligt gewesen sein könnten, da noch umfangreiches Bildmaterial ausgewertet werde.

Der Täter, der 20-jährige Kujtim Fejzulai, zog mit einem Sturmgewehr, einer Pistole und einer Machete sowie einer Sprengstoffgürtel-Attrappe in den letzten Stunden vor dem Corona-Lockdown durch ein Ausgehviertel nahe der Synagoge. Getötet wurden nach Angaben von Kanzler Sebastian Kurz ein älterer Mann, eine ältere Frau, ein junger Passant und eine Kellnerin, Dutzende weitere wurden verletzt.

RND/dpa/das

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