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Terroranschlag in Halle: Betreiber verschenkt “Kiez-Döner” an Mitarbeiter

  • Vor gut fünf Wochen erschütterten die Bluttaten in Halle ganz Deutschland.
  • Unter anderem erschoss der Attentäter einen Mann in dem nahe gelegenen Dönerladen.
  • Dieser gehört nun den Mitarbeitern, wie der bisherige Betreiber bekanntgab.
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Halle. Der Imbiss "Kiez-Döner", einer der Tatorte beim rechtsextremen Terroranschlag in Halle, gehört künftig den Mitarbeitern, die während des Angriffs dort gearbeitet haben. Der bisherige Betreiber Izzet Cagac überreichte bei der offiziellen Wiedereröffnung am Samstag den Brüdern Ismet und Rifat Tekin eine entsprechende Geschenk- und Abtretungsvereinbarung. "Ich wünsche meinen Nachfolgern viel Kraft, um das schreckliche Ereignis vom 09.10.2019 zu verarbeiten und viele Kunden unterschiedlicher Kulturen und Religionen", heißt es in dem Schreiben.

Die Schaufenster des Imbisses "Kiez-Döner" am Tag der Wiedereröffnung. © Quelle: Alexander Prautzsch/dpa

Bei der Übergabe betonte der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), wie wichtig der Neustart sei. Das Bistro sei unter anderem bei Studenten Bestandteil der kulturellen Identität der Stadt. Die Universität Halle liegt in der Nähe des Imbisses.

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Täter räumte antisemitisches und rechtsextremes Motiv ein

Vor gut fünf Wochen hatte ein schwer bewaffneter Mann versucht, in einer Synagoge ein Massaker anzurichten. Er scheiterte an einer verschlossenen Tür und erschoss vor dem Gotteshaus eine zufällig vorbeilaufende Frau und kurz darauf einen Mann in dem nahe gelegenen Dönerladen. Der Täter wurde später festgenommen und räumte ein antisemitisches und rechtsextremes Motiv ein.

Im Imbiss "Kiez-Döner" hängt am Tag der Wiedereröffnung an der Wand eine Gedenktafel zum Gedenken an die bei einem Anschlag ermordeten Personen Jana und Kevin. © Quelle: Alexander Prautzsch/dpa

RND/dpa

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