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Menschenleben retten: WHO verlangt Tempo 30 in Städten

  • Jedes Jahr kommen nach Angaben der WHO 1,3 Millionen Menschen bei Zusammenstößen im Straßenverkehr ums Leben.
  • Die Weltgesundheitsorganisation fordert ein Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde in geschlossenen Ortschaften.
  • Das könne Menschenleben retten.
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Genf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert ein generelles Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde in geschlossenen Ortschaften. Die Begrenzung der Geschwindigkeit auf Straßen in Städten, Dörfern und Siedlungsgebieten könne Menschenleben retten und Verletzungen vermeiden, erklärte die WHO in Genf anlässlich des Beginns der Globalen Verkehrssicherheitswoche am Montag.

Die Welt brauche sichere, gesunde, grüne und lebenswerte Städte, betonte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Straßen mit niedrigem Tempolimit gehörten dazu. Das Ende der Corona-Pandemie biete die Chance für einen Neustart in vielen Bereichen, der Straßenverkehr zähle dazu.

Fußgänger, Fahrradfahrer aber auch die Fahrer und Insassen motorisierter Fahrzeuge müssten besser geschützt werden. Jedes Jahr kommen den Angaben nach 1,3 Millionen Menschen bei Zusammenstößen im Straßenverkehr ums Leben.

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Raserei und erhöhte Geschwindigkeit gehörten zu den Hauptursachen für tödliche Unfälle, hieß es weiter. Laut WHO gingen im Zuge der Corona-Lockdowns das Verkehrsaufkommen und die Zahl der Unfälle auf den Straßen zurück. Allerdings sei die Zahl der Todesfälle auf den Straßen nicht im gleichen Umfang gesunken. Zudem verleiteten die Corona-Ausgangssperren die Fahrer dazu, schneller als üblich zu fahren.

RND/epd

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