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300.000 Reservisten betroffen

„Wofür werden sie sterben?“: Russland-Opposition ruft zu Protesten gegen Putins Teilmobilmachung auf

Russische Soldaten marschieren bei der Militärparade zum "Tag des Sieges" am 9. Mai durch Moskau. (Symbolbild)

Russische Soldaten marschieren bei der Militärparade zum "Tag des Sieges" am 9. Mai durch Moskau. (Symbolbild)

Kiew. Nach der Ankündigung eines Einzugs von 300.000 russischen Reservisten für den Krieg in der Ukraine hat eine Oppositionsgruppe zu Protesten in Russland aufgerufen. „Tausende russische Männer - unsere Väter, Brüder und Ehemänner - werden in den Fleischwolf des Kriegs geworfen“, teilte die Oppositionsbewegung Wesna am Mittwoch mit. „Wofür werden sie sterben? Wegen was werden Mütter und Kinder weinen?“

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+++ Alle Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine im Liveblog +++

Unklar war, wie viele Menschen protestieren werden. Die staatlichen Behörden in Russland unterdrücken die Opposition in dem Land. Zudem gibt es dort strenge Gesetze, die beim Vorwurf der Diskreditierung russischer Soldaten und des russischen Vorgehens in der Ukraine angewandt werden.

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Der russische Staatschef Wladimir Putin teilte mit, er habe ein Dekret für die Teilmobilmachung unterzeichnet, die noch am (heutigen) Mittwoch beginnen sollte.

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Das russische Unterhaus beschloss am Dienstag, die Gesetze gegen das Desertieren, die Aufgabe oder Plünderung durch russische Soldaten zu verschärfen. Soldaten, die sich weigern, zu kämpfen, könnte nach Überlegungen der Abgeordneten eine zehnjährige Haftstrafe drohen.

RND/AP

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