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  • Tag der Pressefreiheit: Heiko Maas nennt Journalismus „kein Verbrechen“

Außenminister Maas: „Journalismus ist kein Verbrechen“

  • Außenminister Heiko Maas hat zum Internationalen Tag der Pressfreiheit am 3. Mai Repressalien gegen Presseangehörige angeprangert.
  • „Journalismus ist kein Verbrechen und darf auch kein lebensbedrohliches Wagnis sein,“ sagte Maas.
  • Ohne freie und unabhängige Informationen könne Demokratie nicht funktionieren.
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Berlin. Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit hat Außenminister Heiko Maas (SPD) Repressalien gegen Journalistinnen und Journalisten angeprangert. „Journalismus ist kein Verbrechen und darf auch kein lebensbedrohliches Wagnis sein. Dafür müssen wir sorgen, wenn Information ein öffentliches Gut sein soll“, erklärte Maas am Montag.

Menschen bräuchten freie und unabhängige Informationen, ohne sie könne Demokratie nicht funktionieren, sagte der SPD-Politiker: „Für freie Presse einzutreten und zu kämpfen, ist eine Aufgabe für jeden von uns.“ Derzeit werde die Arbeit von Medienschaffenden unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung in vielen Staaten der Welt eingeschränkt, Debatten würden unterbunden und Fehlinformationen verbreitet.

Gedenken an Opfer

„Wir gedenken heute auch all jener, die bei ihrer journalistischen Arbeit das Leben verloren haben“, fügte Maas hinzu. Allein im vergangenen Jahr seien mehr als 50 Medienschaffende getötet worden.

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Die Vereinten Nationen haben den diesjährigen Internationalen Tag der Pressefreiheit (3. Mai) unter das Motto „Information als öffentliches Gut“ gestellt.

RND/epd

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