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Tausende Menschen demonstrieren in Stuttgart gegen Corona-Regeln

  • Das Coronavirus legt das öffentliche Leben in Deutschland seit Wochen lahm.
  • In Stuttgart finden mittlerweile alle paar Tage Demonstrationen gegen die staatlichen Maßnahmen statt.
  • Dabei wird eine Tendenz deutlich: Die Bewegung erhält Zulauf.
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Stuttgart. Mehrere tausend Menschen haben in Stuttgart gegen die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus demonstriert. Bei der als “überparteilich” bezeichneten Demonstration auf dem Cannstatter Wasen forderte Initiator Michael Ballweg die Einhaltung der Grundrechte wie Versammlungsfreiheit und Glaubensfreiheit. Der IT-Unternehmer sprach von rund 5000 Teilnehmern am Samstag. Die Stuttgarter Polizei wollte keine Schätzung der Teilnehmerzahl abgeben.

Suttgart: Eine Demonstrantin hält ein Schild in der Hand auf dem steht: “Wir wollen unsere Grundrechte zurück.”. © Quelle: imago images/Oliver Willikonsky

Hinter dem Protest steht die Initiative Querdenken von Ballweg. Nach einem anfänglichen Verbot durch die Stadt hatte die Initiative demonstrieren dürfen, weil das Bundesverfassungsgericht einem Eilantrag gegen das Verbot stattgegeben hatte. Ihre regelmäßigen Demos erhalten Zulauf: Vergangene Woche waren es noch wenige Hundert auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Bundesweit finden ähnliche Demos statt. Kritiker befürchten eine Vereinnahmung der Initiative durch Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten.

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Demonstration in Stuttgart mit bekannter Pegida-Parole

In Stuttgart sei das “Freiheitsvirus” ausgebrochen, sagte Ballweg am Samstag. Auf einem roten Banner war die Parole “Wir sind das Volk” zu lesen, die auch von Anhängern der rechten Pegida-Bewegung skandiert wird. Auf einem Schild stand: “Gegen Zwangsimpfung und Überwachungs-App”, auf einem weiteren “Demokratie statt Merkelatur”. Auch die Deutschland-Flagge war in der Menge zu sehen.

Über 3000 Demonstranten nahmen an der Protestkundgebung teil. © Quelle: imago images/Oliver Willikonsky

Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf. Die Demonstranten hätten sich im Großen und Ganzen an die Abstandsregeln gehalten.

RND/dpa/ka

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