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Untersuchungsausschuss zu Sturm auf Kapitol lädt Vertraute von Donald Trump vor

  • Steve Bannon und Mark Meadows gehören zu den Personen, die vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur gewaltsamen Erstürmung des Kapitols aussagen müssen.
  • Der Ausschuss soll Trumps Rolle beim Aufstand untersuchen.
  • Auch Sicherheitslücken beim Schutz des Kapitols sollen thematisiert werden.
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Washington. Vier Vertraute des früheren US-Präsidenten Donald Trump sollen vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur gewaltsamen Erstürmung des Kapitols am 6. Januar aussagen. Eine Vorladung hätten Trumps damaliger Stabschef Mark Meadows, der frühere Vizestabschef für Kommunikation Dan Scavino, Ex-Pentagonmitarbeiter Kashyap Patel und Steve Bannon, der einstige Chefstratege Trumps, teilte der Vorsitzende des Gremiums im Repräsentantenhaus, Bennie Thompson, am Donnerstag mit.

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Der Ausschuss habe allen Betroffenen jeweils in Schreiben gebeten, relevante Unterlagen rund um den Sturm aufs Kapitol vorzulegen und Mitte Oktober für eidesstattliche Aussagen zu erscheinen.

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Der Untersuchungsausschuss wurde im Sommer geschaffen. Seitdem haben dessen Mitglieder Tausende Seiten starke Dokumente von Bundesbehörden und Social-Media-Unternehmen angefordert und geprüft. Auch vom Weißen Haus verlangte das Gremium Einsicht in Akten.

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Ziel ist es, einen lückenlosen Einblick in die Geschehnisse des 6. Januar zu bekommen, als Trump-Anhänger vor und am Kongresssitz brutal auf Beamte losgingen, Fenster einschmissen und die Beglaubigung des Wahlsiegs von Präsident Joe Biden unterbrachen. Der Ausschuss soll unter anderem Trumps Rolle beim Aufstand und die an dessen Koordinierung beteiligten rechtsgerichteten Gruppen untersuchen. Außerdem sollen Sicherheitslücken beim Schutz des Kapitols thematisiert werden.

RND/AP

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