Sturm auf das Kapitol: US-Senat will Polizeichefs vernehmen

  • Warum haben die Sicherheitsvorkehrungen beim Sturm auf das Kapitol am 6. Januar nicht ausgereicht?
  • Diese Frage beschäftigt den US-Senat auch nach Trumps Freispruch.
  • In den kommenden Wochen sollen die ehemaligen Verantwortlichen für Sicherheit und Ordnung in Senat und Repräsentantenhaus sowie Polizeichefs befragt werden.
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Washington. Der US-Senat hat erste Anhörungen zum Sturm auf das Kapitol in Washington terminiert. In der kommenden Woche sollten der frühere Chef der Kapitolpolizei, Steven Sund, und die ehemaligen Verantwortlichen für Sicherheit und Ordnung in Senat und Repräsentantenhaus, Michael Stenger und Paul Irving, befragt werden, teilten die Senatsausschüsse für Heimatschutz und Geschäftsordnung am Dienstag mit. Auch der Chef der Washingtoner Stadtpolizei soll sich zu den Ereignissen äußern.

Senat untersucht Sicherheitsvorkehrungen

Der damalige US-Präsident Donald Trump hatte am 6. Januar in einer Rede seine Wahlniederlage gegen den Demokraten Joe Biden geleugnet und Anhänger aufgerufen, zum Kongress zu marschieren, wo das Wahlergebnis bestätigt werden sollte. Eine wütende Menge drang in das Gebäude ein und randalierte. Die Sitzung musste unterbrochen werden. Kongressmitglieder wurden in Sicherheit gebracht. Es gab fünf Tote.

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Der Senat will untersuchen, warum die Sicherheitsvorkehrungen am 6. Januar nicht ausgereicht haben. Die Kapitolpolizei hat erklärt, sie sei auf eine Demonstration für Redefreiheit vorbereitet gewesen, nicht aber auf einen gewaltsamen Aufruhr gegen das Wahlergebnis.

RND/AP

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