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FDP: Wirtschaftspolitiker fordert Aussetzung von Studiengebühren

  • In der Corona-Pandemie sollten die Studiengebühren ausgesetzt werden, fordert FDP-Wirtschaftspolitiker Gerald Ullrich für das Sommersemester 2021.
  • Er argumentiert, dass ein Großteil des Gebühren das ÖPNV-Ticket ausmache, das ungenutzt bliebe.
  • Zudem hätten viele Studenten derzeit weniger Einnahmen.
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Berlin. Aufgrund der Corona-Pandemie sollen die Studiengebühren für das Sommersemester 2021 auszusetzen - das fordert der FDP-Wirtschaftspolitiker Gerald Ullrich. Die Studiengebühren machten nach Universität und Studiengang mehrere hundert Euro aus, sagte Ullrich der Nachrichtenagentur dpa in Berlin.

„Den Großteil der Semestergebühren macht das Ticket für den ÖPNV aus. Dies bleibt aber derzeit meist ungenutzt, da die Hörsäle geschlossen sind“, sagte er dazu. Vorlesungen würden wegen der Corona-Pandemie hauptsächlich digital gehalten, es werde mehr Selbststudium eingefordert als sonst.

„Noch dazu kommt, dass Studentenjobs in der Pandemie ersatzlos weggebrochen sind und sie demzufolge keine Einnahmen haben“, sagte der Politiker. Zugleich könnten Studenten für zusätzliche Kosten im Homeoffice in der Regel nicht steuerlich entlastet werden, weil ihre Einkommen dafür zu gering seien.

Ullrich plädierte auch dafür, die Ausbildungsförderung Bafög um jeweils zehn Prozent zu erhöhen, um Studenten bei der nächsten Nebenkosten-Abrechnung „vor der Schuldenfalle zu schützen“.

RND/dpa

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