Streit um Brexit-Handelspakt: Jetzt kommt Johnson nach Brüssel

  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der britische Premier Boris Johnson haben ein Telefonat am Montag unterbrochen.
  • Darin ging es um die Verhandlungen um einen Brexit-Handelspakt.
  • Um noch einen Durchbruch zu erzielen, reist Johnson in den kommenden Tagen nach Brüssel.
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Brüssel/London. Im Streit über den Brexit-Handelspakt soll ein persönliches Treffen auf höchster Ebene den Durchbruch bringen. Der britische Premierminister Boris Johnson werde in den kommenden Tagen nach Brüssel reisen, um mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die schwierigsten Fragen zu klären, teilte die EU-Kommission am Montagabend nach einem Telefonat Johnsons mit von der Leyen mit.

Telefonat unterbrochen: Johnson wollte Bedenkzeit

Von der Leyen und Johnson hatten ihr Telefonat zum Stand der Verhandlungen über einen Brexit-Handelspakt am frühen Montagabend nach mehr als einer Stunde unterbrochen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus informierten Kreisen. Johnson habe um Bedenkzeit gebeten.

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Von der Leyen und Johnson hatten sich zu dem Telefonat verabredet, um Bilanz der jüngsten Verhandlungsrunde zu ziehen. Diese hatte aus EU-Sicht zunächst keine Fortschritte gebracht.

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Es geht um ein Handelsabkommen für die Zeit ab dem 1. Januar 2021, wenn Großbritannien nach dem EU-Austritt auch aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion ausscheidet. Der Vertrag soll Zölle und Handelshemmnisse vermeiden.

RND/dpa



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