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Linken-Fraktionschef Bartsch: Streiks in diesen Zeiten unzumutbar

  • Im Streit um mehr Lohn im öffentlichen Dienst gibt es derzeit Warnstreiks unter anderem bei Müllabfuhr, in Kitas und Krankenhäusern.
  • Linkspartei-Fraktionschef Dietmar Bartsch findet das unzumutbar.
  • Er ruft die Arbeitgeber zu Kompromissbereitschaft auf – die Lohnforderungen seien berechtigt.
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Berlin. Angesichts zahlreicher Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben die Linken vor einem langen Arbeitskampf gewarnt und die Arbeitgeber zu Kompromissbereitschaft aufgerufen. “Bund und Kommunen müssen schnell einen Kompromiss mit Verdi finden, weil Streiks in diesen Zeiten unzumutbar sind und verhindert werden sollten”, sagte Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Es sei aber nicht die Pflicht der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, dass es nicht zu diesen Streiks komme: “Die öffentlichen Arbeitgeber können und müssen sie verhindern. Die Bürger haben ein Recht auf einen funktionierenden Staat.”

Bartsch forderte die Arbeitgeber auf, auf die Forderungen der Gewerkschaft einzugehen. “Der öffentliche Dienst muss besser bezahlen. Es geht um durchaus verkraftbare Beträge”, sagte er. “Wir geben Milliarden für die Wirtschaft aus. Jetzt sind die Menschen dran, die das Land am Laufen halten.” Der Bund müsse die Kommunen bei der Finanzierung der Tarifrunde unterstützen.

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Verdi fordert für die Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Betroffen wären 2,3 Millionen Arbeitnehmer unter anderem in Kindergärten, Krankenhäusern und Ämtern. Die Arbeitgeber lehnen dies bislang ab. Verdi hat zu Warnstreiks aufgerufen.


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