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„Unhöflich“ und „uninformiert“

Strack-Zimmermann kritisiert Merz für Auftritt im Bundestag

28.04.2022, Berlin: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Mitglied des Deutschen Bundestags, redet zum Tagespunkt zur Lieferungen schwerer Waffen in die Ukraine. Zimmermann, hat sich über das Verhalten von Unionsfraktionschef Friedrich Merz schockiert gezeigt.

Berlin. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hat sich über das Verhalten von Unionsfraktionschef Friedrich Merz schockiert gezeigt. Bei seinem Auftritt im Bundestag am Donnerstag habe er sich „unhöflich“, „unprofessionell“ und inhaltlich „uninformiert“ präsentiert, sagte die FDP-Politikerin im TV-Sender Welt.

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Kritik an Waffenlieferungen für die Ukraine: Merz fordert Entlassung von Lambrecht

Die SPD-Politikerin sei seit Wochen viel mehr mit Selbstverteidigung als mit der Verteidigung des Landes beschäftigt, sagte CDU-Chef Merz im Bundestag.

Strack-Zimmermann kritisierte etwa den Vorwurf von Merz, dass derzeit praktisch keine schweren Waffen in die Ukraine geliefert würden. „Ich bin überrascht, dass Friedrich Merz das gesagt hat. Friedrich Merz hätte sich im Vorfeld seiner Rede mit seinen Verteidigungspolitikerinnen und -politikern mal zusammensetzen sollen. Dann wüsste er, dass das Ganze läuft“, sagte sie. Er habe etwa wissen müssen, dass „wir auch ausbilden“ und, „dass diese schweren Waffen vorbereitet werden“. Merz sei „schlichtweg bei dem Thema uninformiert“ gewesen.

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Zudem forderte Merz die Entlassung von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD). Lambrecht hatte in einem Regierungshubschrauber zu einem Truppenbesuch in Norddeutschland Mitte April ihren 21-jährigen Sohn mitgenommen und steht damit seitdem öffentlich in der Kritik. „Man kann kritisch miteinander umgehen, aber ich finde, es gehört sich nicht, auf Presseartikel zu reagieren und eine Ministerin in einer solchen Debatte derart anzugreifen“, kritisierte Strack-Zimmermann die Äußerungen des Oppositionsführers Merz.

Gerade er, der ähnliche Kritik bereits „an eigenem Leibe erlebt“ habe, solle zurückhaltender sein. „Er wurde von Angela Merkel ja geschasst, was er offensichtlich bis heute nicht überwunden hat.“

RND/dpa

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