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„Stimmung spitzt sich zu“: Lauterbach sagt wegen Gefährdungslage Arbeit als Impfarzt ab

  • Eigentlich wollte Karl Lauterbach Ende kommender Woche als Impfarzt in Leverkusen arbeiten und sich dort auch mit dem Astrazeneca-Vakzin impfen lassen.
  • Doch nun hat er den Termin abgesagt.
  • Nach angekündigten Protesten hält die Polizei die Arbeit dort für zu riskant.
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Berlin. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wollte Ende kommender Woche als Impfarzt in einem Leverkusener Impfzentrum arbeiten und sich dabei den Impfstoff von Astrazeneca verabreichen lassen. Doch daraus wird erst einmal nichts.

Wie der Mediziner und Bundestagsabgeordneter auf Twitter mitteilte, sagt er den Start erst einmal ab, weil es schon im Vorfeld viele angekündigte Proteste gegen das Leverkusener Impfzentrum gegeben habe. Lauterbach in seinem Tweet: „Polizei und Sicherheitsbehörden sahen Gefährdung.“

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Da er weder „die großartigen KollegInnen noch den Betrieb des Zentrums gefährden will, nehme ich mich zurück“, so Lauterbach in einem zweiten Tweet.

Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte der Bundestagsabgeordnete: „Die Stimmung spitzt sich zu. Es ist eine kleine Gruppe radikaler Impfgegner, aber ich will nicht auch noch die Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen gefährden.“ Lauterbach wollte jeden Freitag in Leverkusen als Impfarzt aushelfen.

Lauterbach hatte zu der ursprünglichen Ankündigung des Termins und der Astrazeneca-Impfung dem „Tagesspiegel“ gesagt: „Ich werde mich dort, wie alle Mitglieder des Impfzentrums, natürlich mit Astrazeneca impfen lassen.“ Und weiter: „Wir wollen ein klares Bekenntnis zu Astrazeneca abgeben, das ist ein sicherer und guter Impfstoff.“

RND/das/jps

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