• Startseite
  • Politik
  • Steuerliche Entlastung für Alleinerziehende: GroKo will dauerhaften Entlastungsbetrag auf 4008 Euro verdoppeln

GroKo will Alleinerziehende dauerhaft stärker entlasten

  • Alleinerziehende sollen steuerlich dauerhaft stärker entlastet werden.
  • Den steuerlichen Entlastungsbetrag auf 4008 Euro zu verdoppeln, war eigentlich befristet geplant, soll nun aufgrund der anhaltenden Belastung durch die Corona-Krise aber dauerhaft gelten.
  • Finanzminister Olaf Scholz und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sprachen von einem “starken Signal” der Wertschätzung für alleinerziehende Mütter und Väter.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Die schwarz-rote Koalition will Alleinerziehende dauerhaft stärker entlasten. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sowie CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt erklärten am Mittwoch nach Angaben des Finanzministeriums: „Die knapp eine Million Alleinerziehenden in Deutschland sollen mehr Unterstützung erhalten.“

Scholz und Dobrindt hätten sich darauf verständigt, den steuerlichen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende dauerhaft auf 4008 Euro zu verdoppeln.

Signal der Wertschätzung

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Scholz und Dobrindt sprachen von einem „starken Signal“ der Unterstützung und Wertschätzung für alleinerziehende Mütter und Väter, die in diesen Zeiten ganz besondere Lasten zu tragen haben. Die Vereinbarung sei Teil des umfassenderen Pakets der Koalition, Frauen zu unterstützen, zu dem auch das Gesetz über eine Frauenquote in Unternehmensvorständen gehöre.

Die Koalition hatte im Juni in ihrem Konjunkturpaket Hilfen für Alleinerziehende beschlossen. Der steuerliche Entlastungsbeitrag wurde befristet auf die Jahre 2020 und 2021 von derzeit 1908 Euro auf 4000 Euro mehr als verdoppelt. Für Alleinerziehende sei der höhere Betreuungsaufwand in Zeiten von Corona besonders schwierig, und sie müssten oftmals finanzielle Einbußen in Kauf nehmen, hieß es.

Diese Maßnahme soll nun dauerhaft gelten. Im Juni hieß es, ein alleinerziehendes Elternteil mit zwei Kindern und einem jährlichen Bruttoeinkommen von 40.000 Euro habe dadurch über 600 Euro im Jahr mehr zur Verfügung.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen