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Lockdown: Stephan Weil kündigt Stufenplan für Lockerungen an

  • Er nennt es „eine Handreichung, kein Automatismus“: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat in der TV-Sendung von Anne Will einen an den Infektionszahlen ausgerichteten Stufenplan zur Lockerung des Corona-Lockdowns vorgestellt.
  • Auf dieser Grundlage wolle das Bundesland entscheiden, sagte er.
  • Und auch in die kommenden Bund-Länder-Gespräche will er das Konzept mit einzubringen.
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Berlin. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat einen an den Infektionszahlen ausgerichteten Stufenplan für die Lockerung der Corona-Einschränkungen angekündigt. Ein entsprechendes Konzept stellte Weil am Sonntagabend in der ARD-Talkshow „Anne Will“ vor.

Das Konzept sei „eine Handreichung, kein Automatismus“, betonte er. „Aber es soll möglichst vielen Menschen ein Gefühl dafür geben, wie kann es denn sein, wenn wir bestimmte Fortschritte erreichen oder auch, wenn wir wieder Rückschläge erleiden.“

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Dem Plan zufolge könnten zum Beispiel Wechselunterricht an den Schulen und uneingeschränkte Trauerfeiern wieder stattfinden, wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche unter 100 sinke. Sinke der Wert unter 50, könnten Hotels und Gastronomie den Betrieb wieder aufnehmen, auch der Einzelhandel dürfte mit Hygienekonzepten öffnen, und an den Schulen könnte Präsenzunterricht stattfinden.

Bei einem Wert unter 25 dürften Theater und Kinos wieder öffnen, und zehn Personen aus zwei Haushalten könnten sich treffen. Sinke die Inzidenz unter zehn, wäre sogar eine Öffnung von Diskotheken mit Hygienekonzept denkbar.

„Wir wollen auf dieser Grundlage entscheiden, landesweit“, sagte Weil mit Blick auf das Bundesland Niedersachsen. Er kündigte an, den Vorschlag auch in die kommenden Bund-Länder-Gespräche mit einzubringen.

RND/dpa

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