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Städte- und Gemeindebund sieht “kein Anlass” für Lockerungen der Corona-Maßnahmen

  • Auch der Städte- und Gemeindebund fordert, die aktuellen Corona-Maßnahmen nicht zu lockern.
  • Zwar erkenne Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg ein leichtes Abbremsen der Infektionsdynamik.
  • Allerdings sei es auch weiter notwendig, Gartronomie und Kultur geschlossen zu halten um Kontakte nachhaltig zu reduzieren.
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Berlin, Essen. Vor einer Lockerung der Corona-Maßnahmen warnt der Städte- und Gemeindebund mit Blick auf die Beratungen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag. „Nach wie vor sind die Infektionszahlen deutlich zu hoch und die Kontaktverfolgung gelingt nicht flächendeckend“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe. „Deswegen besteht zurzeit kein Anlass, Lockerungen vorzusehen.“

Das sei für Gastronomie und Kultur hart, räumte Landsberg ein. Aber gerade die Schließung dieser Einrichtungen führe zu einer deutlichen Reduzierung der Kontakte zwischen den Menschen. Nur so könnten die Infektionszahlen nachhaltig reduziert werden. Der Jurist äußerte die Erwartung, dass die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten die Auflagen nachjustierten oder Lockerungen in die Wege leiteten, sollte Handlungsbedarf bestehen.

Er sehe erste Anzeichen, dass der die aktuellen Maßnahmen die Infektionsdynamik bremsen, sagte Landsberg. Ein Weihnachtsfest wie im vergangenen Jahr werde es 2020 allerdings nicht geben können. „Es wird auch zu Weihnachten Einschränkungen geben müssen, um die Kontakte der Menschen, insbesondere in der Öffentlichkeit, zu reduzieren“, sagte der Jurist.

RND/epd

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