Staatsschutz ermittelt gegen AfD-Politikerin Beatrix von Storch

  • Mit der Verhüllung eines Karl-Marx-Denkmals in Berlin hatte AfD-Politikerin Beatrix von Storch gegen die Rassismusdebatte in Deutschland protestieren wollen.
  • Doch die Aktion hat nun Folgen für die Vize-Parteichefin.
  • Der Staatsschutz ermittelt gegen sie und einige Mitglieder der Jungen Alternative.
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Berlin. Nach der Verhüllung eines Karl-Marx-Denkmals in Berlin ermittelt der polizeiliche Staatsschutz gegen die AfD-Politikerin Beatrix von Storch und andere Beteiligte. Es bestehe der Verdacht des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa.

Die Aktion sei nicht angemeldet gewesen. Von Storch und einige Mitglieder der Jugendorganisation Junge Alternative (JA) hatten der Marx-Büste am Strausberger Platz am frühen Dienstagmorgen zeitweise einen Plastiksack übergestülpt.

Damit wollte die Politikerin nach eigenen Angaben gegen die Rassismusdebatte in Deutschland protestieren. Diese sei “zur Bilderstürmerei verkommen”. Die Linken, so von Storch, verschonten dabei lediglich ihre Ikone Karl Marx (1818-1883), der indes “Rassist und Antisemit” gewesen sei.

RND/dpa

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