Staatsministerin Bär ermutigt Merkel zu Aktivität auf Twitter

  • Die CSU-Politikerin Dorothee Bär würde sich darüber freuen, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Twitter aktiv wäre.
  • „Sie hätte meines Erachtens großen Spaß daran“, so Bär.
  • Laut der Digital-Staatsministerin hätte Twitter der Kanzlerin die Gelegenheit geboten, „mehr Menschen ihren tiefsinnigen, subtilen Humor zu zeigen.“
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Berlin. Digital-Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) würde sich freuen, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei Twitter aktiv wäre. „Ich habe sie immer wieder ermuntert. Sie hätte meines Erachtens großen Spaß daran, sie ist ja wahnsinnig schnell im Kopf, und das würde gut zum Medium passen“, sagte Bär dem „Spiegel“. „Mich würde so wahnsinnig interessieren, ob sie sich hinter einem Account versteckt.“ Twitter hätte aus Bärs Sicht der Kanzlerin die Gelegenheit geboten, „mehr Menschen ihren tiefsinnigen, subtilen Humor zu zeigen.“

Sie staune immer wieder, wie gut die Kanzlerin informiert sei. „Manchmal lobt sie mich, wenn sie findet, dass ich etwas auf Twitter gut begleitet habe. Sie spricht einen auch auf alle möglichen Presseartikel sofort an. Hammer. Quasi in Echtzeit. Man muss wissen, egal was man tut: Sie sieht es“, sagte Bär.

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Die CSU-Politikerin lobte zudem die innere Ruhe Merkels. „Ich habe mir immer eingebildet, dass ich eine große innere Ruhe habe. Aber ich komme mit Abstand nicht an Angela Merkel ran“, sagte Bär. „Wenn manche Männer sich in Sitzungen gebaren, wie das Männer halt tun, dann könnte ich mich immer noch drüber aufregen.“

RND/dpa

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