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Spitzenpolitiker der CDU zollen Laschet „Respekt“: Macht Weg frei für Neuanfang

  • Armin Laschets Ankündigung, die Union von der Spitze bis in die Gremien erneuern zu wollen, verstehen auch Spitzenpolitiker der CDU als Verzichtserklärung des CDU-Chefs auf den Parteivorsitz.
  • Sie sprechen ihm ihren „Respekt“ aus, den Neuanfang mit einem Parteitag einleiten zu wollen.
  • Einer der Ersten der reagierte, könnte gleichzeitig auch sein Nachfolger sein.
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Berlin. CDU-Chef Armin Laschet hat aus Sicht des früheren Unionsfraktionschefs Friedrich Merz den Weg frei gemacht für einen Neuanfang der CDU. „Dafür verdient er Respekt, Dank und große Anerkennung“, schrieb Merz am Donnerstag auf Twitter. „Ich werde mich nach Kräften daran beteiligen, dafür einen einvernehmlichen Weg zu finden, der auch die Zustimmung unserer Mitglieder findet.“ Wörtlich schrieb Merz: „Armin #Laschet macht heute den Weg frei für den Neuanfang der #CDU.“

Althusmann: „Falsch, ihn allein für das schlechte Ergebnis verantwortlich zu machen“

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Niedersachsens CDU-Landeschef Bernd Althusmann zollt seinem Parteikollegen Laschet ebenfalls Respekt. „Für die Entscheidung von Armin Laschet, für einen personellen Neuanfang der Partei auf einem Sonderparteitag sein Amt als Vorsitzender der CDU Deutschlands zur Verfügung zu stellen, habe ich größten Respekt – politisch und menschlich“, sagte Althusmann in einer am Donnerstagabend verbreiteten Mitteilung.

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Laschet kündigt schrittweise CDU-Neuaufstellung an
1:31 min
Armin Laschet will die Neuaufstellung der CDU selbst in die Hand nehmen.  © Reuters

In einer sehr schwierigen Situation habe die Hauptlast dieses Bundestagswahlkampfes bei Laschet gelegen. „Es wäre jedoch falsch, ihn allein für das schlechte Ergebnis verantwortlich zu machen.“ Die CDU müsse sich thematisch neu sortieren. „Wir werden dabei, wie von Armin Laschet angekündigt, neue Wege gehen.“

CDU-Bundeschef Laschet sagte am Donnerstag in Berlin, er wolle den Gremien in der kommenden Woche diesen Vorschlag machen. Die personelle Neuaufstellung der CDU - „vom Vorsitzenden über das Präsidium bis hinein in den Bundesvorstand“ solle nun zügig angepackt werden. Sein Ziel sei immer gewesen, Gegensätze zu versöhnen. Bei der Bundestagswahl Ende September hatte die CDU eine historische Wahlniederlage eingefahren.

Die „Bild“-Zeitung hatte am vergangenen Freitag berichtet, der bereits zwei Mal erfolglos als Kandidat um den Parteivorsitz angetretene Merz wolle sich wieder um den Parteivorsitz bewerben, sollte es eine Mitgliederbefragung oder Basiswahl geben.

RND/dpa

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