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SPD-Vize Kühnert fordert in Corona-Debatte mehr Toleranz gegenüber Jüngeren

  • Wegen des Anstiegs der Corona-Zahlen war zuletzt oft Kritik am Verhalten der Jüngeren laut geworden.
  • Juso-Chef und SPD-Vize Kevin Kühnert fordert mehr Toleranz und Empathie der Älteren.
  • Kinder und Jugendliche hätten oft vor allem den öffentlichen Raum als Rückzugsort.
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Berlin. Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert hat mehr Toleranz für das Verhalten junger Menschen in der Corona-Krise gefordert. Der Chef der SPD-Nachwuchsorganisation sagte am Montag im RBB-Inforadio, für die Jüngeren falle derzeit vieles aus, „was das Leben schön macht“, wie beispielsweise Fahrten mit dem Ausbildungsjahrgang oder Auslandsjahre an Schule und Uni: „Das sind nicht einfach nur Orte und Anlässe zum Feiern, sondern da bildet man Persönlichkeit.“

Kühnert erklärte, die Älteren sollten mehr Empathie aufbringen und toleranter gegenüber kleinen Gruppen im öffentlichen Raum sein: „Dort wo viele in der Corona-Pandemie, gerade Erwachsene, die eigene Wohnung als den Rückzugsraum erlebt haben, ist es traditionell für Kinder und insbesondere Jugendliche so, dass der öffentliche Raum der Rückzugsraum ist.

Er freue sich über jede kleine Gruppe von jungen Menschen, die er draußen bei einer Flasche Bier oder ähnlichem sehe. Das bedeute, dass diese Gruppe sich eben nicht „drinnen auf zu engem Raum, bei schlechter Durchlüftung“ trifft, so Kühnert.

RND/epd

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