Wegen Corona: SPD verschiebt Parteitag auf 9. Mai

  • Die Sozialdemokraten wollen wegen der andauernden Corona-Pandemie ihren Parteitag von März auf den 9. Mai verschieben.
  • Auf dem Konvent soll auch Olaf Scholz offiziell als Kanzlerkandidat ernannt werden.
  • Zudem soll es um die Lehren aus der Corona-Krise gehen.
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Berlin. Vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Pandemie hat die SPD ihren Parteitag zur Verabschiedung ihres Bundestagswahlprogramms auf den 9. Mai verschoben. Das beschloss der Parteivorstand am Montag, wie die SPD mitteilte. Ursprünglich hatte die Partei einen Termin im März anvisiert. Auf dem Konvent in Berlin soll auch Kanzlerkandidat Olaf Scholz offiziell ernannt werden.

Wie die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans mitteilten, laufen die Vorbereitungen eines Wahlprogramms in zahlreichen Gremien und Foren der Partei. Derzeit gebe es auch viel Input und Wünsche von außen, sagte Walter-Borjans.

Corona im Zentrum des SPD-Parteitages

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Die SPD sei gut beraten, „dass wir jetzt genau so gut weiter diese Zeit nutzen, um ein kurzes, konkretes aber auch erzählbares Programm auf die Beine zu stellen“, sagte er. Laut Esken steht im Zentrum der Überlegungen: „Was lernen wir aus Corona.“

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Bei der CDU war ein Parteitag wegen der Corona-Pandemie mehrfach verschoben worden und soll nun am 16. Januar stattfinden. Mit Spannung wird dort erwartet, wer das Rennen um die Nachfolge von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer macht. Es bewerben sich Friedrich Merz, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und der Außenpolitiker Norbert Röttgen.

RND/dpa

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