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  • SPD mit Scholz erstmals seit 15 Jahren vor Union – Laschet immer unbeliebter

Umfrage: SPD erstmals seit 15 Jahren vor Union – nur jeder Zehnte wünscht sich Laschet als Kanzler

  • Gut einen Monat vor der Bundestagswahl ist die SPD erstmals seit Jahren in einer Sonntagsfrage wieder stärkste politische Kraft in Deutschland.
  • Im am Dienstag veröffentlichten Trendbarometer des Forsa-Instituts für RTL und N-TV kommen die Sozialdemokraten auf 23 Prozent.
  • Die Einbußen der Union hängen laut Umfrage vor allem mit Kanzlerkandidat Armin Laschet zusammen.
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Berlin. Vier Wochen vor der Bundestagswahl gehen die Kanzlerkandidaten auf die Zielgerade zu und der Wahlkampf kommt in die heiße Phase. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und N-TV stürzen Union und Grüne weiter rapide ab, während die SPD immer mehr Zustimmung bekommt. Den Ergebnissen zufolge könnte die SPD die stärkste Fraktion im Bundestag und Olaf Scholz Bundeskanzler werden.

Im Juni erhielt die SPD mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz noch 14 Prozent der Stimmen – nun sind es 23 Prozent. Damit liegt die SPD damit das erste Mal seit 15 Jahren in einer Umfrage wieder vor der Union, die aktuell 22 Prozent der Stimmen bekommen würde. Demnach wäre neben einer Ampelkoalition von Grünen, FDP und SPD mittlerweile auch eine rot-rot-grüne Koalition mit Grünen und Linken möglich.

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Für die Union geht es derweil immer weiter bergab, ebenso für die Grünen. Mit den 22 Prozent der aktuellen Umfrage hat die Union den niedrigsten Wert seit 1984 erreicht. Vor allem der Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) ist dafür verantwortlich, weil er so unbeliebt ist. Nur 11 Prozent wünschen sich, dass er Kanzler wird. Die wenigsten glauben, dass Laschet an der Situation bis zur Bundestagswahl noch etwas ändern kann.

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Auch Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat Sympathien eingebüßt. Erhielt die Partei im April noch 26 Prozent Zustimmung, sind es aktuell nur noch 18 Prozent.

RND/lr

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