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SPD-Kanzlerkandidat Scholz: Corona bei Bundestagswahl „weitgehend besiegt“

  • Auf einem digitalen Parteitag der Hamburger Jusos hat SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz Hoffnung verbreitet.
  • Er glaubt, dass im Herbst große Freude über das Ende der Corona-Pandemie in Deutschland herrschen werde.
  • Anschließend gehe es um die Konsequenzen und die Aufgaben für das nächste Jahrzehnt.
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Hamburg. Zur Bundestagswahl im September wird nach Ansicht von Bundesfinanzminister Olaf Scholz Freude über das Ende der Corona-Pandemie in Deutschland herrschen. „Wenn im September gewählt wird, dürfen wir schon annehmen, dass die Pandemie dann weitgehend besiegt ist“, sagte der SPD-Kanzlerkandidat am Sonntag auf einem digitalen Parteitag der Hamburger Jusos.

Er fügte hinzu: „Und natürlich wird dann nicht nur die Freude da sein, sondern es wird auch der Blick nach vorne gerichtet: Was sind die Konsequenzen aus der Pandemie und was sind die Aufgaben für das nächste Jahrzehnt?“ Viele sollten dann gelernt haben, dass man mit Solidarität, einem starken Gemeinwesen und einem leistungsfähigen Sozialstaat besser durch die Krise komme.

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Dank des Corona-Stabilisierungsprogramms und seiner Einbettung in einen europäischen Rahmen seien die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie weniger schlimm als erwartet. „Es ist ganz anders als vorhergesagt: Weniger Arbeitsplätze sind verloren gegangen, der Wirtschaft geht es besser als lange angekündigt wurde und man kann sogar von einem leichten Aufschwung sprechen, der in Aussicht ist“, sagte der Finanzminister.

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Ohne die staatlich-fiskalische Antwort und die neue Politik Deutschlands in Europa wäre das nicht möglich gewesen. „Ich glaube, dass wir uns das als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auch als großen Erfolg zurechnen können“, meinte Scholz. Der Bundestag wird am 26. September neu gewählt.

RND/dpa

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