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Die Ampel rückt näher

Die Ampel könnte bald auf Grün springen.

Die Ampel könnte bald auf Grün springen.

Noch ist nach der ersten Sondierungsrunde von FDP und Grünen nichts gewiss. Nach wie vor weiß niemand im Regierungsviertel, ob am Ende des Fingerhakelns um eine neue Regierung ein Ampelbündnis unter Führung der SPD oder eine Jamaika-Koalition mit der Union an der Spitze stehen wird.

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Relativ gewiss ist nur, dass die Liberalen und die Ökopartei mit von der Partie sein werden – vermutlich mit Olaf Scholz als Kanzler.

Grüne und FDP sondieren in Berlin

Bei ihrer zweiten Gesprächsrunde wollen die Parteien über Inhalt und Ziele einer künftigen Koalition sprechen.

Dafür spricht die kommunikative Disziplin beider Parteien ebenso wie die am Freitag versprühte Aufbruchsrhetorik. Gut möglich, dass die Beteiligten noch weitere bis dahin unvermutete Gemeinsamkeiten entdecken, wenn sie erst mal ins Reden kommen.

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Dass sich die einstigen Kontrahenten unter dem Stichwort Modernisierung treffen, statt sich auf der Links-rechts-Achse zu zerstreiten, lässt vermuten, dass die kleineren der für eine Koalition infrage kommenden Fraktionen ihre traditionellen Animositäten tatsächlich ad acta legen wollen.

So könnten, überspitzt formuliert, die Sozialdemokraten den Regierungschef stellen – und ihre Partner die Inhalte.

Für die Ampel sprechen ferner die anhaltenden Sticheleien des CSU-Vorsitzenden Markus Söder gegen CDU-Chef Armin Laschet. Söder will Laschet nicht als Kanzler und wohl im Zweifel lieber eine SPD-geführte Bundesregierung, gegen die er dann im nächsten bayerischen Landtagswahlkampf Stimmung machen kann.

Natürlich steht der FDP die Jamaika-Variante inhaltlich unverändert näher. Die Grünen haben kein Interesse daran, die Sozialdemokraten, die sie längst hinter sich wähnten, zur Kanzlerpartei zu machen.

Doch die vielen kleinen Stolpersteine auf dem Weg zu einer unionsgeführten Koalition dürften sich zu einer unüberwindlichen Mauer auftürmen.

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