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SPD-Chef Walter-Borjans tritt nicht erneut als Vorsitzender an - Scholz will ihm wohl nicht folgen

Der SPD-Co-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans

Gemeinsam mit Saskia Esken ist Norbert Walter-Borjans seit 2019 Vorsitzender der Bundes-SPD. Jetzt hat er angekündigt, nicht erneut für das Amt kandidieren zu wollen. „Für mich war mit dem Vorsitz von vornherein keine weitere Karriereplanung verbunden, sondern das Ziel, die Partei auf Kurs zu bringen“, sagte Walter-Borjans der „Rheinischen Post“. Diese Aufgabe sei nun erledigt. „Jetzt sollen mal Jüngere ran“, sagte Walter-Borjans zur Begründung.

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Am 11. Dezember ist der nächste Parteitag der SPD.

Esken bedankte sich via Twitter bei Walter-Borjans: „Danke für den Mut und die Kraft, dieses Abenteuer in Angriff genommen zu haben.“

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Auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz honoriert die Leistung von Walter-Borjans, die SPD wieder zu neuer Stärke geführt zu haben: „Gemeinsam mit Saskia Esken, Lars Klingbeil und Rolf Mützenich haben wir die SPD zu neuen Erfolgen geführt – das ist auch dein Verdienst.“ Zugleich erfuhr die Rheinische Post, dass Scholz selbst nicht als Nachfolger für Walter-Borjans zur Verfügung stehe.

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Walter-Borjans kündigt Rückzug von SPD-Spitze an

Als ein möglicher Kandidat für den SPD-Vorsitz wird Generalsekretär Lars Klingbeil gehandelt.

Walter-Borjans sagte, er gehe mit dem guten Gefühl, die SPD zwei Jahre mitgeprägt zu haben. Man habe in der Zeit gezeigt, dass man zusammenhalten und mit sozialdemokratischer Politik erfolgreich sein könne. „Wir sind nach vielen Jahren wieder die führende Größe in der deutschen Politik.“

Walter-Borjans spricht sich für keine Nachfolgerin oder keinen Nachfolger in seinem Amt aus, stellt aber klar, dass er dagegen sei, dass die Parteiführung auch ins nächste Kabinett mit einziehe. „Ein Regierungsmitglied als Parteichefin oder Parteichef ist notwendigerweise immer ein Stück Regierungssprecher“, sagte Walter-Borjans.

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RND/fw

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