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SPD bei 30 Prozent? Esken und Walter-Borjans: „In einem Jahr“

  • Am morgigen Freitag sollen Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans neue SPD-Chefs sein.
  • In einem Jahr sollen die Umfragewerte der Partei wieder mindestens bei 30 Prozent liegen, verspricht das Duo.
  • Dann habe die SPD auch wieder den Anspruch, den Kanzler zu stellen.
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Berlin. Die angehenden SPD-Chefs Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken trauen sich zu, die Umfragewerte ihrer Partei innerhalb eines Jahres zu verdoppeln. Bis Ende 2020 wollten sie wieder "Zustimmungswerte von 30 Prozent und vielleicht mehr" erreichen, sagte Esken der SPD-Zeitung "Vorwärts".

Derzeit kommt die SPD in Umfragen auf rund 15 Prozent. Gelingen soll das laut Walter-Borjans, indem wichtige sozialdemokratische Projekte auch über den Koalitionsvertrag hinaus umgesetzt würden. "Wir dürfen die Dinge, die neu auf die Tagesordnung gekommen sind, nicht kleinmütig angehen", sagte er etwa mit Blick auf den Klimaschutz.

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Wenn die SPD wieder höhere Zustimmungswerte habe, stelle sich auch wieder die Frage nach einer Kanzlerkandidatur, sagte Esken. Dann habe die SPD "natürlich den Anspruch, wieder eine Regierung anzuführen". Diese Debatte müsse aber geführt werden, wenn Wahlen anstehen.

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Esken und Walter-Borjans sollen am Freitag auf dem SPD-Parteitag offiziell an die Parteispitze gewählt werden. Die Zustimmung gilt nach dem Mitgliederentscheid als sicher.

RND/dpa/cle

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