Spaniens neue Regierung ruft Klimanotstand aus

  • Kaum im Amt, prescht Spaniens neue Regierung unter Ministerpräsident Pedro Sánchez in Sachen Klimaschutz vor.
  • Die Koalition der Sozialisten rief am Dienstag den Klimanotstand aus.
  • In spätestens 100 Tagen will die Regierung dem Parlament ein Klimaschutzgesetzentwurf vorlegen - und sich an der EU orientieren.
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Madrid. Spaniens neue Regierung hat am Dienstag den Klimanotstand ausgerufen. Mit der Erklärung machte das Kabinett der Sozialisten am Dienstag den ersten formellen Schritt, um geplante Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung umzusetzen. Innerhalb von 100 Tagen wird die Regierung ihren Klimaschutzgesetzentwurf an das Parlament weitergeben.

Spaniens Pläne entsprechen jenen der Europäischen Union, bis 2050 die Netto-Kohlenstoffemissionen auf null zu senken. Bis 2040 plant Madrid, bis zu 95 Prozent der Stromversorgung im Land aus erneuerbaren Energien bereitzustellen. Zudem sollen die Abgase von Bussen und Lastwagen auf null gesenkt werden und die Landwirtschaft soll klimaneutral werden. Weitere Details werden mit der Weitergabe der Vorlage an das Parlament erwartet.

RND/AP