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Spahn zum Impfstart in Praxen: Das wird noch kein großer Schritt sein, aber ein wichtiger

  • Nach Ostern sollen Hausärzte in ganz Deutschland gegen das Coronavirus impfen.
  • Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) betont, dass das Vertrauensverhältnis zu Hausärzten ein wichtiger Faktor in der Impfkampagne sein wird.
  • Er räumte aber ein, dass der Beginn nach Ostern erst ein kleiner Schritt sei.
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Berlin. Jens Spahn hat zum Impfstart in Hausarztpraxen angekündigt, dass dies ein wichtiger Schritt sei, wenn auch kein großer: „Indem wir mit dem Impfen in Arztpraxen beginnen, bekommen wir eine Perspektive, schneller zu impfen, indem wir Strukturen aufbauen“, sagte der Bundesgesundheitsminister am Donnerstagmorgen in einer Pressekonferenz.

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Diese Strukturen würden dann in der Folgezeit, ab Ende April und im Mai und Juni deutlich ausgebaut werden.

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Spahn kündigte an, dass in der Woche nach Ostern etwa 940.000 Impfdosen für Hausarztpraxen zur Verfügung stehen werden. Das entspricht etwa 20 Dosen pro Woche pro Praxis. Die Hausärzte könnten allerdings deutlich mehr verimpfen.

Laut Spahn haben 350.000 Hausarztpraxen insgesamt 1.4 Millionen Impfdosen für die nächste Woche bestellt – und das „trotz der Osterwoche“. Um die Kapazitäten besser nutzen zu können, soll die Kampagne bis Ende April „noch deutlich Fahrt aufnehmen“, so Spahn. Er versprach, dass sich die Zahlen der bereitgestellten Impfdosen verdreifachen sollen.

„Der Impfstart in den Arztpraxen ist für viele Menschen eine gute Nachricht“, betonte Spahn. „Sie vertrauen den Ärzten und wissen, dass sie dort gut behandelt werden.“ Außerdem lobte er die Bereitschaft der Hausarztpraxen: „Die Ärzte können und wollen schon deutlich mehr impfen und das ist ja auch gut für die Zukunft.“

Spahn kündigte an, dass nach den Hausarztpraxen später auch Fachärzte und Privatärzte Teil der Impfkampagne werden können.

RND/vk

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