Spahn zu Impfstoff-Knappheit: „Wir gehen noch durch mindestens zehn harte Wochen“

  • Laut Gesundheitsminister Jens Spahn dauert die harte Zeit in der Corona-Krise in Deutschland noch eine Weile an.
  • Der Impfstoff sei demnach noch mindestens zehn Wochen lang knapp.
  • Spahn will eine eigene Ministerpräsidentenkonferenz nur zum Impfen.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Menschen in Deutschland auf weitere zehn harte Wochen in der Corona-Krise eingestimmt. Bund und Länder sollten auf einer eigenen Ministerpräsidentenkonferenz nur zum Impfen über die Lage, die Ziele und das weitere Vorgehen beraten, schlug Spahn am Donnerstag auf Twitter vor.

Video
Spahn: "Die Zahlen sind ermutigend"
1:47 min
Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wollen am Montag über die Probleme beim Impfen sprechen.  © Reuters

Dazu sollten die Impfstoffhersteller zu einem Expertengespräch eingeladen werden. Sich zu informieren, abzustimmen, und einheitlich zu agieren, helfe immer. „Denn wir gehen bei der Knappheit des Impfstoffes noch durch mindestens zehn harte Wochen“, so Spahn. „Die sollten wir mit gemeinsamem Arbeiten in der Sache verbringen.“ In zehn Wochen, also Anfang April, ist Ostern.

Anzeige

Die Planungen für ein rasches Spitzentreffen zur Lösung der Corona-Impfmisere werden dabei immer konkreter. „Die Bundesregierung ist für einen solchen Impfgipfel. Die Planungen dafür laufen und werden noch heute mit den Ländern abgestimmt“, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstag in Berlin mit.

Anzeige

Die Massenimpfungen gelten als Schlüssel, um das Coronavirus zurückzudrängen. Derzeit zielt viel Kritik an Spahn darauf, dass die Bevölkerung zu langsam geimpft werden könne.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen