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Spahn weist Schnelltest-Kritik zurück: „Zu viele falsche Ergebnisse können fatale Folgen haben“

  • Die Kritik an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Zuge der Corona-Krise nimmt zu.
  • Vor allem sein Vorgehen rund um die Einführung der Schnelltests sorgt für Kritik.
  • Nun weist Spahn die Vorwürfe zurück.
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Berlin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Kritik am Tempo der Zulassung von Corona-Selbsttests in Deutschland zurückgewiesen. Die Zuverlässigkeit solcher Tests müsse genau geprüft werden, sagte der CDU-Politiker am Mittwochabend im ZDF-„heute journal“.

Man dürfe sich dabei nicht allein auf die Angaben der Hersteller verlassen und Menschen „in falscher Sicherheit wiegen“. „Zu viele falsche Ergebnisse können fatale Folgen haben“, sagte Spahn. „Wenn man zum Beispiel nur 90 Prozent richtiges Ergebnis hätte, dann wären das bei einer Million Tests ziemlich viele falsch-negative.“

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Die ersten drei Selbsttests sind seit Mittwoch vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen. Sie sollen in Kürze in Apotheken oder auch in Drogeriemärkten frei zu kaufen sein. Für diese Tests müssen Proben mit einem Abstrich im vorderen Nasenbereich genommen werden. In anderen Ländern sind sie schon seit längerer Zeit auf dem Markt.

RND/dpa

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