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Spahn: Lehrer und Kita-Beschäftigte können ab Mittwoch geimpft werden

  • Gesundheitsminister Spahn hatte zugesichert, dass Lehrer und Kita-Beschäftigte frühere geimpft werden sollen als zunächst vorgesehen.
  • Nun teilte er auf Twitter mit, dass dies ab Mittwoch möglich sei.
  • Er erwartet so „zusätzliche Sicherheit“ in einem Umfeld, in dem Abstand und Maske nicht immer möglich seien.
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Berlin. Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher an Kitas sollen von Mittwoch an gegen Corona geimpft werden können. „Beschäftigte in Kitas, in der Kindertagespflege, in Grund- & Förderschulen können ab morgen von den Ländern geimpft werden“, teilte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter mit. „Unsere entsprechende Verordnung tritt dann in Kraft.“

Nach Angaben aus seinem Ministerium soll die Verordnung am Mittwoch im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Spahn erwartet so „zusätzliche Sicherheit“ in einem Umfeld, in dem Abstand und Maske nicht immer möglich seien. Seit Montag sind Grundschulen und Kitas in zehn Bundesländern teilweise wieder geöffnet.

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Für diese Impfungen infrage kommen dann voraussichtlich zunächst Hunderttausende Impfdosen des Herstellers Astrazeneca, die bisher ungenutzt in den Ländern lagern. Dem Gesundheitsministerium zufolge sind mehr als 1,4 Millionen Dosen an die Länder geliefert. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden davon aber nur 212.000 Dosen gespritzt.

Söder will Reihenfolge von Impfungen überdenken

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plädiert derweil für eine Änderung der Impfreihenfolge gegen das Corona-Virus. „Wir müssen diese Impfpriorität nochmal echt klug wägen. Ehrlich gesagt, schon in den nächsten Wochen, wenn man sieht, wie viel bleibt da übrig von Astrazeneca“, sagte Söder am Dienstagabend in einem Online-Gespräch der „Bild“-Zeitung mit Kindern. „Es ist ja echt absurd, dass wir Impfstoff haben, den keiner will.“

Söder fand deutliche Worte: „Das ist ziemlich ätzend, diese Geschichte mit Astrazeneca. Dieser Eindruck, dass der nicht wirksam sei, und dann liegt er rum.“ Wegen der Altersbeschränkung werde der Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns inzwischen auch an Lehrkräfte und Erzieherinnen vergeben. „Aber das wird wahrscheinlich nicht reichen.“

„Mein größter Wunsch wäre ein zusätzlicher Impfstoff für Kinder und Jugendliche“, sagte Söder in der Fragerunde. „Dann könnten wir in der Schule alle durchimpfen, und dann hätten wir nach wenigen Wochen wieder absolute Freiheit.“

RND/dpa

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