Spahn: Hälfte der Über-60-Jährigen vollständig geimpft

  • In einem Tweet hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mitgeteilt, dass etwa die Hälfte der Menschen über 60 Jahre gegen Corona geimpft ist.
  • Eine Impfdosis haben von diesen bereits über 80 Prozent erhalten.
  • Gleichzeitig nähert sich der Anteil der Erstgeimpften an der Gesamtbevölkerung der 50-Prozent-Marke.
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Berlin. Etwa die Hälfte der Menschen über 60 Jahre hat nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den vollen Impfschutz gegen das Coronavirus erhalten. Über 80 Prozent dieser Gruppe hat mindestens eine Impfung verabreicht bekommen.

Das teilte Spahn am Montag via Twitter mit.

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Der Anteil der Erstgeimpften an der Gesamtbevölkerung nähert sich der 50-Prozent-Marke. 48,4 Prozent (40,2 Millionen Menschen) haben bislang mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus bekommen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand: 10.20 Uhr) hervorgeht. Den vollständigen Impfschutz haben nun 26,2 Prozent (21,8 Millionen Menschen).

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Insgesamt wurden laut RKI bislang 60,7 Millionen Impfdosen in Deutschland verabreicht. Am Wochenende kamen über 622.000 hinzu. Am Samstag waren es 391.072 Dosen, am Sonntag 231.211.

Bremen verzeichnet die meisten Geimpften

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Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 53,5 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. Auch das Saarland, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen haben die 50-Prozent-Marke geschafft. Schlusslicht bleibt Sachsen mit 43,3 Prozent.

Das Saarland zählt mit 31,0 Prozent den höchsten Anteil an Einwohnern mit vollständigem Impfschutz. Hessen ist hier mit 23,9 Prozent am Ende der Rangliste.

Die Impfkampagne gegen den Erreger Sars-CoV-2 hat in Deutschland Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft.

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Seit Montag vergangener Woche können sich Menschen auch unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste impfen lassen.

RND/dpa

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