Spahn: Corona-Warn-App wird nächste Woche vorgestellt

  • Nächste Woche soll laut Gesundheitsminister Jens Spahn die Corona-App auch in Deutschland vorgestellt werden.
  • Wenn dann schon ein paar Millionen Menschen überzeugt werden würden von der Tracing-App, dann sei er “schon zufrieden”.
  • Wer die App nutze helfe dabei, “das Virus einzudämmen”.
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Berlin. Gesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, dass die Corona-Warn-App in der kommenden Woche vorgestellt werden soll. “Wir werden die App im Laufe der nächsten Woche vorstellen. Diese Zeit brauchten wir für die Entwicklung, weil wir hohe Anforderungen stellen: Die App muss auf allen Endgeräten genutzt werden können und soll beispielsweise auch dann messen, wenn man mit dem Handy Musik hört”, sagte der CDU-Politiker der “Rheinischen Post”.

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Spahn: Corona-Warn-App startet nächste Woche
1:27 min
Jens Spahn unterstrich am Freitag in Berlin, dass die Corona-Warn-App kommende Woche startet und dass dann auch eine europäische Lösung angestrebt wird.  © Reuters

Spahn betonte, die App müsse strenge Vorgaben beim Datenschutz und bei der Energieeffizienz erfüllen. "Eine App, die in wenigen Stunden den Akku des Handys leerzieht, nutzt keiner." Er wolle vermeiden, dass die App von vielen wieder gelöscht werde, weil sie zu viel Energie fresse.

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Kampagne soll für App werben

"Wenn wir in den kommenden Wochen einige Millionen Bürger von der App überzeugen, dann bin ich schon zufrieden", sagte Spahn weiter. "Das Virus einzudämmen, ist ein Teamspiel. Jeder, der die App herunterlädt, hilft dabei." Die Bundesregierung werde in einer breit angelegten Kampagne dafür werben.

Die Bundesregierung will mit der sogenannten Tracing-App die Infektionsketten des Coronavirus besser erkennen und dafür sorgen, dass bei einer Lockerung für das öffentliche Leben die Ausbreitung des Coronavirus nicht wieder stark ansteigt. Wird ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet und dieser Status in der App erfasst, sollen die anderen Anwender darüber informiert werden, dass sie sich in der Vergangenheit in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben.

RND/dpa

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