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Spahn bei Pro Sieben: „Pflegekräfte sitzen am längeren Hebel“

  • Gesundheitsminister Jens Spahn war am Abend bei Pro Sieben.
  • In der Sendung „Zervakis & Opdenhövel. Live.“ beantwortete Spahn Fragen der Zuschauerinnen und Zuschauer.
  • Schwerpunkt der Sendung waren die Arbeitsbedingungen in der Pflege.
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Hannover. Am 1. April 2021 lobte Gesundheitsminister Jens Spahn: „Pflegerinnen und Pfleger verdienen unseren Respekt, unser Dankeschön.“ Der Minister kündigte Gespräche mit den Pflegeverbänden an, um bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Was ist seitdem passiert? Das fragt „Zervakis & Opdenhövel. Live.“ den Gesundheitsminister und die 29-jährige Pflegerin Meike Ista.

In der Sendung erklärte Gesundheitsminister Spahn, dass die Situation in den Krankenhäusern sich zwar verbessert habe, aber nicht optimal sei. Mit Blick auf die Zustände in Kliniken, wie sie im Einspieler geschildert wurden, würde Spahn auch sagen, „in die Pflege gehe ich nicht“.

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Spahn: Bezahlung in der Pflege hat sich schon verbessert

Den Vorwurf, dass sich seit seiner Ankündigung im April nichts in der Pflege getan habe, wies Gesundheitsminister Spahn jedoch entschieden zurück. „Ich bin der erste Minister, der Personaluntergrenzen eingeführt hat“, führte Spahn als Beispiel an. Krankenhäuser müssen also ein Minimum an Personal vorhalten. Wenn diese Personaluntergrenzen unterschritten werden, müssten die Kliniken mit Strafen rechnen.

Außerdem hat Spahn um Vertrauen geworben, dass sich die Situation in den Krankenhäusern verbessert. Die Bezahlung der Pflegekräfte und Auszubildenden sei bereits deutlich gestiegen. Dies müsse aber bekannter werden, damit mehr Menschen den Beruf ergreifen und sich nicht durch die viele Kritik an den Arbeitsbedingungen abschrecken lassen.

Weiter betonte Spahn, dass derzeit alle Kliniken Personal suchen und dass Pflegekräfte bei Tarifgesprächen manchmal mehr herausholen könnten als bisher. „Die Pflegekräfte sitzen am längeren Hebel bei den Gehaltsverhandlungen“, sagte Spahn am Abend.

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