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Söder verkündet: CSU tritt mit paritätischer Liste zur Bundestagswahl an

  • Die CSU geht mit einer paritätisch besetzten Kandidatenliste in die Bundestagswahl.
  • Das kündigt Parteichef Markus Söder in einer Videokonferenz des CSU-Vorstands an.
  • Landesgruppenchef Alexander Dobrindt nennt er einen „geborenen Spitzenkandidaten“.
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München. Erstmals in ihrer Geschichte wird die CSU mit einer paritätisch besetzten Kandidatenliste in die Bundestagswahl gehen.

Parteichef Markus Söder kündigte am Montag nach Angaben von Teilnehmern in einer Videokonferenz des CSU-Vorstands in München an, dass bei der Listenaufstellung immer abwechselnd ein Mann und eine Frau berücksichtigt werden sollten.

Zur Listenaufstellung betonte er, dass Landesgruppenchef Alexander Dobrindt der „geborene Spitzenkandidat“ sei. Weitere Namen nannte er dem Vernehmen nach aber nicht. Am 26. Juni will die CSU ihre Liste für die Bundestagswahl aufstellen - exakt drei Monate vor der Wahl. Wegen der Corona-Pandemie findet die Listenaufstellung unter freiem Himmel im Stadion in Söders Heimatstadt Nürnberg statt.

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Knapp eine Woche vorher, am 20. und 21. Juni, wollen die Spitzen von CSU und CDU in Berlin das gemeinsame Wahlprogramm der Union festzurren. Grundlinie sei dabei, dass „solides und modernes“ Regieren repräsentiert werde, sagte Söder bereits kurz vor der Vorstandssitzung bei einer Pressekonferenz.

RND/dpa

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