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Söder zum Impfstoff: Brauchen mehr Tempo und größere Mengen

  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärt, jeder, der 2021 geimpft werden wolle, erhalte so bald wie möglich ein „Impfangebot“.
  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert mehr Tempo bei der Beschaffung von Corona-Impfstoff.
  • Er sagt auch: Wir müssen mehr Impfstoff bekommen.
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Berlin. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat mehr Tempo bei der Beschaffung von Corona-Impfstoff gefordert.

„Es muss alles darauf ausgerichtet werden, mehr Impfstoff zu bekommen, der dann schneller verteilt wird“, sagte der CSU-Vorsitzende der „Bild am Sonntag“.

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Söder fordert mehr Tempo bei der Beschaffung von Corona-Impfstoff
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat mehr Tempo bei der Beschaffung von Corona-Impfstoff gefordert.  © dpa
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Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar zufolge wollen sich 62 Prozent der Menschen in Deutschland gegen Covid-19 impfen lassen. 32 Prozent wollen darauf verzichten.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Samstag erklärt, dass jedem, der 2021 geimpft werden wolle, so bald wie möglich ein „Impfangebot“ gemacht werden solle. „Dazu haben wir schon mit den beiden in Zulassung befindlichen Impfstoffen ausreichend Dosen.“

Für die zwei Präparate der Unternehmen Biontech/Pfizer sowie Moderna sind dem Ministerium zufolge insgesamt 136,3 Millionen Dosen sicher. Mit je zwei nötigen Dosen ließen sich so rechnerisch 68,2 Millionen Bürger impfen - bei 83 Millionen Einwohnern in Deutschland.

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Söder: Bayern bereit für Impfstart
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Nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder sind die Vorbereitungen der anstehenden Corona-Impfungen in Bayern abgeschlossen.  © Reuters

Über mögliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen will Söder noch nicht diskutieren. „Die aktuellen Zahlen sind so hoch, dass es falsch wäre, schon jetzt in eine Debatte um Lockerungen einzusteigen“, sagte der CSU-Chef. „Der Corona-Winter wird leider noch lang.“

Der bundesweite harte Lockdown gilt aktuell bis zum 10. Januar. Für den 5. Januar ist eine weitere Konferenz von Kanzleramt und Bundesländern geplant.

RND/cle/dpa

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