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Söder warnt: „Zweitem Lockdown viel näher, als wir wahrhaben wollen“

  • Das Treffen der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Chefs der Länder ist beendet.
  • Anschließend zeigten sich die Beteiligten besorgt, ob der aktuellen Entwicklung.
  • Allen voran Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
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Berlin. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält die Corona-Lage fast für gefährlicher als im Frühjahr – und hat Zweifel, ob die neuen von Bund und Ländern beschlossenen Gegenmaßnahmen am Ende ausreichen. Man sei einen deutlichen Schritt vorangekommen, und zwar fürs ganze Land, sagte Söder am Mittwochabend nach stundenlangen Bund-Länder-Beratungen in Berlin. „Aber ob das reicht, ist meiner Meinung nach offen.“ Das werde man in den nächsten zehn Tagen sehen. Man hoffe, dass die Maßnahmen wirken, wenn sie einheitlich angewandt werden.

Hier gibt es alle Beschlüsse in der Übersicht

Söder betonte: „Wir sind dem zweiten Lockdown eigentlich viel näher, als wir das wahrhaben wollen.“ Mit Blick auf die aktuellen Zahlen und die aktuelle Dynamik sagte Söder, es sei „vielleicht gar nicht mehr fünf vor zwölf, sondern Schlag zwölf, um jetzt die Weichen richtig zu stellen“.

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Die zweite Welle sei "absolut da", und die Lage sei fast ein bisschen gefährlicher als im Frühjahr, warnte Söder – weil man jetzt den Winter vor der Tür habe.

RND/dpa

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