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Sobald die Pandemie es zulässt: Merkel lädt Biden nach Deutschland ein

2013 empfing Angela Merkel den damaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden im Kanzleramt. In einem Telefonat hat sie den jetzigen Präsidenten nun erneut nach Deutschland eingeladen.

2013 empfing Angela Merkel den damaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden im Kanzleramt. In einem Telefonat hat sie den jetzigen Präsidenten nun erneut nach Deutschland eingeladen.

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat US-Präsident Joe Biden nach Deutschland eingeladen, sobald die Corona-Pandemie einen solchen Besuch erlaubt. Zugleich sicherte sie dem neuen US-Präsidenten am Montag in einem Telefonat die Zusammenarbeit bei der Bewältigung internationaler Herausforderungen zu, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Abend mitteilte.

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Erstes Telefonat: Merkel lädt Biden nach Deutschland ein

Fünf Tage nach seine Amtseinführung haben der neue US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzlerin Angela Merkel zum ersten Mal telefoniert.

Merkel erklärte den Angaben zufolge die Bereitschaft Deutschlands, bei der Bewältigung internationaler Aufgaben gemeinsam mit den europäischen und transatlantischen Partnern Verantwortung zu übernehmen. Die Kanzlerin und der US-Präsident seien sich einig gewesen, dass zur Bewältigung der Corona-Pandemie verstärkte internationale Anstrengungen nötig seien. Merkel begrüßte in diesem Zusammenhang die Rückkehr der USA in die Weltgesundheitsorganisation WHO.

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Weitere Themen des Gesprächs waren den Angaben zufolge außenpolitische Fragen, insbesondere Afghanistan und der Iran, sowie die Handels- und Klimapolitik. Merkel begrüßte auch die Entscheidung, die USA in das Pariser Klimaabkommen zurückzuführen.

Bereits am Samstag hatte Biden mit dem britischen Premierminister Boris Johnson telefoniert, am Sonntag mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Außenminister Heiko Maas erklärt am Montag auf die Frage, ob es ein schlechtes Zeichen für Deutschland sei, dass Biden zuerst mit London und Paris telefoniert habe: „Das kann man so sehen, muss man nicht so sehen. Ich glaube, für uns ist es substanziell wichtig, mit welchen Themen wir uns auseinandersetzen. Und da bin ich sehr zuversichtlich, dass wir vor großen Chancen stehen und dass es an uns liegt, was wir daraus machen.“

Nach vier Krisenjahren in den transatlantischen Beziehungen stehen die Zeichen nun also wieder auf Normalisierung. Während seiner gesamten Amtszeit war Donald Trump kein einziges Mal zu einem bilateralen Treffen in Deutschland. Sein einziger Deutschland-Besuch galt dem G7-Gipfel in Hamburg. Barack Obama besuchte Deutschland während seiner achtjährigen Amtszeit laut der Berliner US-Botschaft hingegen sechs Mal, George W. Bush fünf Mal.

RND/dpa/feh

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