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"Möchte nicht von Frau Merkel angeführt werden“ – Die Zitate der Sicherheitskonferenz

  • Die Münchner Sicherheitskonferenz hat am Sonntag ihren Abschluss gefunden.
  • In ganz unterschiedlicher Stimmung äußerten sich die teilnehmenden Politiker.
  • Die eindrücklichsten und auffälligsten Zitate im Überblick.
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München. Die Münchner Sicherheitskonferenz war vor allem geprägt von der Frage, wohin sich der Westen entwickelt. Doch daneben gab es noch weitere Themen, die immer wieder durchdrangen. Etwa die Führungskrise in der CDU oder der Konflikt zwischen den USA und China. Welche Zitate in Erinnerung bleiben:

“Aachen.”

(Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, potenzieller Bewerber für den CDU-Vorsitz und die Kanzlerkandidatur, am Sonntag auf der Münchner Sicherheitskonferenz auf die Frage, ob er Düsseldorf oder Berlin bevorzuge. Laschet kommt aus Aachen.)

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Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, und potenzieller AKK-Nachfolger. © Quelle: Arne Dedert/dpa

“Verantwortung, auf beiden Seiten.”

(Grünen-Chefin Annalena Baerbock am Sonntag in München auf die Frage, ob sie künftig Regierung oder Opposition bevorzuge.)

Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. © Quelle: Carsten Koall/dpa
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“Ich bin glücklich, Ihnen mitzuteilen, dass der Tod des transatlatischen Bündnisses krass übertrieben ist. Der Westen gewinnt, zusammen gewinnen wir.”

(US-Außenminister Mike Pompeo am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz in Reaktion auf die “Hirntod”-Äußerung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.)

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US-Außenminister Mike Pompeo. © Quelle: Getty Images

“Es hat immer Leute gegeben, die alles schwarz gesehen haben.”

(Pompeo über Zweifel in Europa am Bündnis mit den USA.)

“Wir sind dabei ein Kontinent zu werden, der nicht an seine Zukunft glaubt.”

(Frankreichs Präsident Macron in München über Europa.)

“Es geht nicht um Frust, ich bin ungeduldig.”

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(Macron auf die Frage, ob er frustriert darüber ist, dass er aus Deutschland keine Antworten auf seine Vorschläge für eine Modernisierung der EU enthalten hat.)

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. © Quelle: imago images/Xinhua

“Ich möchte weder Frau Merkel anführen, noch von Frau Merkel angeführt werden.”

(Macron auf die Frage, wer in Europa führe.)

“Was macht der Westen, was machen wir? Wir beschreiben unsere Schwächen. Wir kommentieren das Handeln anderer. Und wir beklagen uns.”

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(Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer auf die Reaktionen des Westens darauf, dass seine Gegner in der Welt zum Teil auch mit militärischer Gewalt zum Handeln bereit sind.)

Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der CDU. © Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa

“Ich möchte, dass wir unseren eigenen Interessen folgen können und unseren eigenen Kurs halten, wenn der Wind um uns rauer wird.”

(Kramp-Karrenbauer zur deutschen und europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.)

“Als ich Schauspieler war, wollte ich unbedingt einen Oscar bekommen und in den USA populär werden. Und jetzt bin ich in den USA bekannt, aber [so] wollte ich das nicht.”

(Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach dem gescheiterten Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump, das durch ein Telefonat beider Politiker ausgelöst wurde.)

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. © Quelle: Kevin Lamarque/Reuters Pool/AP/d

“Sie haben ihre Schmierenkampagnen und ihre Kritik an China wieder einmal wiederholt.”

(Der chinesische Außenminister Wang Yi zu der Kritik der US-Minister Mike Pompeo und Mark Esper an China.)

Wang Yi, Außenminister von China. © Quelle: Tobias Hase/dpa

RND/dpa

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