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Kein Rücktritt

Linken-Chefin Janine Wissler kündigt umfassende Aufklärung von Sexismusvorwürfen in Landesverbänden an

Janine Wissler, Bundesvorsitzende der Partei Die Linke, bei der Pressekonferenz am Samstag.

Janine Wissler, Bundesvorsitzende der Partei Die Linke, bei der Pressekonferenz am Samstag.

Berlin. Die verbliebene Linken-Parteivorsitzende Janine Wissler will im Amt bleiben und den regulären Parteitag in Erfurt Ende Juni vorbereiten. Sie wolle jetzt die Partei zusammen mit dem gesamten Vorstand durch die schwierige Zeit führen, sagte Wissler am Samstag vor einer Vorstandssitzung der Linkspartei in Berlin.

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Sie kündigte eine umfassende Aufklärung der Sexismusverdachtsfälle in der Partei an. Wissler wies erneut Vorwürfe der Vertuschung zurück, die sie auch persönlich betrafen. Die Fälle müssten so gut wie möglich aufgearbeitet werden.

Nach Rücktritt von Hennig-Welsow: Wissler will Linke alleine weiterführen

Die Linke muss sich neu formieren. Nach dem Rücktritt der Parteivorsitzenden Hennig-Wellsow möchte die bisherige Co-Vorsitzende Janine Wissler im Amt bleiben.

Wisslers Co-Parteivorsitzende Susanne Hennig-Wellsow hatte am Mittwoch nur 14 Monate nach dem gemeinsamen Amtsantritt ihren sofortigen Rücktritt erklärt. Sie begründete den Schritt mit unerfüllten Erwartungen bei der Erneuerung der Partei, persönlichen Motiven, aber auch mit dem Umgang der Linken mit Sexismus in den eigenen Reihen.

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Mehrere Mitglieder des 44-köpfigen Parteivorstands wollen die Basis über den künftigen Parteivorsitz entscheiden lassen. Sachsen-Anhalts Landtagsvizepräsident Wulf Gallert (Linke) sagte dem „Spiegel“, die programmatische Ausrichtung der Partei müsse geklärt werden. „Für eine solche inhaltliche Klärung kann eine Urwahl durchaus hilfreich sein.“ Auch der sächsische Landesvorsitzende Stefan Hartmann hält die Urwahl für eine „gute Möglichkeit, die Partei zusammenzuführen“.

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