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Auch russische Organisation geehrt

„Interessante Auffassung von Frieden“: Selenskyjs Berater kritisiert Friedensnobelpreis-Vergabe

Mychajlo Podoljak, externer Berater des ukrainischen Präsidentenbüros (Archivbild)

Mychajlo Podoljak, externer Berater des ukrainischen Präsidentenbüros (Archivbild)

Kiew. Im Büro des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist die Auswahl der Friedensnobelpreisträger kritisiert worden. „Das Nobelpreiskomitee hat eine interessante Auffassung des Wortes „Frieden“, wenn den Friedensnobelpreis zusammen Vertreter zweier Länder erhalten, die ein drittes überfallen haben“, schrieb der Berater des Präsidentenbüros, Mychajlo Podoljak, am Freitag auf Twitter.

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Weder russische noch belarussische Organisationen seien in der Lage gewesen, einen Widerstand gegen diesen Krieg zu organisieren. „Der diesjährige Nobelpreis ist „super““, ironisierte der 50-Jährige.

Friedensnobelpreis 2022 geht an Menschenrechtler aus Belarus, der Ukraine und Russland

Die Preisträger setzten sich seit vielen Jahren für das Recht ein, die Macht zu kritisieren und Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger zu schützen.

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Center for Civil Liberties, Memorial und Ales Bjaljazki geehrt

Zuvor waren das ukrainische Center for Civil Liberties, die verbotene russische Menschenrechtsorganisation Memorial und der belarussische inhaftierte Anwalt Ales Bjaljazki als diesjährige Preisträger bekannt geworden.

Die diesjährigen Preisträger repräsentierten die Zivilgesellschaft in ihren Heimatländern, sagte die Vorsitzende des Komitees, Berit Reiss-Andersen, bei der Preisbekanntgabe. Sie setzten sich seit vielen Jahren für den Schutz der Grundrechte der Bürger und das Recht ein, Machthabende zu kritisieren.

RND/dpa

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