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Seibert: „Die zweite Welle ist gebrochen, aber nicht zu Ende“

Regierungssprecher Steffen Seibert warnt vor der neuen Virus-Mutation. Man müsse davon ausgehen, dass deren Ausbreitung sich weiter fortsetze. Es gelte daher, die Zahl der Neuinfektionen weiter deutlich zu drücken, um gute Perspektiven für die Aufhebung von Beschränkungen zu bekommen, so Seibert.

Regierungssprecher Steffen Seibert warnt vor der neuen Virus-Mutation. Man müsse davon ausgehen, dass deren Ausbreitung sich weiter fortsetze. Es gelte daher, die Zahl der Neuinfektionen weiter deutlich zu drücken, um gute Perspektiven für die Aufhebung von Beschränkungen zu bekommen, so Seibert.

Berlin. Die Bundesregierung dringt kurz vor Beratungen mit den Ländern auf eine weitere Senkung der Corona-Infektionszahlen. „Die zweite Welle der Pandemie ist gebrochen, aber sie ist natürlich noch nicht zu Ende“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Es sei eine sehr gute Entwicklung, dass die Zahl der Neuinfektionen und die Belegung von Intensivstationen abnehme. Das Ziel, bundesweit auf weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen zu kommen, sei aber noch nicht erreicht.

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Zugleich gebe es die „sehr reale Gefahr“ einer neuen, wohl deutlich ansteckenderen Virusmutation. Man müsse davon ausgehen, dass deren Ausbreitung sich weiter fortsetze. Es gelte daher, die Zahl der Neuinfektionen weiter deutlich zu drücken, um gute Perspektiven für die Aufhebung von Beschränkungen zu bekommen. Es gebe nun eine Lage, „in der man weiter mit großer Vorsicht vorgehen muss“, sagte Seibert mit Blick auf Beratungen von Bund und Ländern an diesem Mittwoch.

76 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen in einer Videokonferenz über das weitere Vorgehen sprechen. Corona-Beschränkungen mit der Schließung zahlreicher Einrichtungen sind vorerst bis 14. Februar vereinbart. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegt bundesweit nun bei 76, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag bekannt gab.

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RND/dpa

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