Seenotrettung: Italien gibt „Ocean Viking“ wieder frei

  • Das Rettungsschiff „Ocean Viking“ kann den sizilianischen Hafen verlassen.
  • Die italienischen Behörden hatten das Schiff im Juli festgesetzt.
  • Nun soll das Schiff erst nach Marseille und im Januar wieder für Rettungseinsätze ins Mittelmeer auslaufen.
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Berlin/Augusta. Die Behörden in Italien haben das Rettungsschiff „Ocean Viking“ der Seenotretter von SOS Mediterranee wieder freigegeben. Die Festsetzung des Schiffs sei nach einer erneuten Inspektion durch die italienische Küstenwache beendet worden, teilte die Nichtregierungsorganisation am Montagabend mit.

Die Behörden hatten das Schiff am 22. Juli dieses Jahres mit der Forderung festgehalten, umfassend nachzurüsten. Zuvor waren die Helfer seit August 2019 im Einsatz.

Im Hafen der sizilianischen Stadt Augusta hatten die Retter der NGO zufolge die geforderten Veränderungen an dem Schiff vorgenommen. Demnach gibt es nun zum Beispiel mehr Notfallrettungsinseln.

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Die „Ocean Viking“ soll nun in Richtung der französischen Hafenstadt Marseille auslaufen. Dort müssen die mehr als 20 Crewmitglieder zehn Tage in Quarantäne und ihre Vorräte auffüllen. Zudem gingen ein medizinisches Team und eine Rettungscrew mit an Bord.

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Im Januar wollen die Seenotretter nach eigenen Angaben Richtung zentrales Mittelmeer aufbrechen und ihre Rettungseinsätze wieder aufnehmen.

RND/dpa

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