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Schwesig „sehr verärgert, dass zunächst Aldi und Co. Selbsttests verramschen können“

  • Bei Aldi und Lidl gibt es seit Samstag Corona-Schnelltests.
  • Das stößt vor allem der Politik sauer auf.
  • Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kritisiert den Bund scharf.
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Schwerin. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat den Bund für fehlende Corona-Selbsttests verantwortlich gemacht und scharf kritisiert. „Ich will an dieser Stelle nicht verhehlen, dass ich sehr verärgert bin darüber, dass der Bund es zulässt, dass zunächst Aldi und Co. Selbsttests verramschen können und wir die Selbsttests erst Mitte März geliefert bekommen“, sagte Schwesig am Samstag in Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern habe bereits vor der Ministerpräsidentenkonferenz zwei Millionen dieser Selbsttests geordert, „weil wir geahnt haben, dass wir uns nicht auf den Bund verlassen können“, sagte sie. Das Land hat rund 1,6 Millionen Einwohner.

Es könne in der Corona-Pandemie nicht sein, dass der Markt über den Schutz für Kinder und Jugendliche bestimme. Dies hätte der Staat tun müssen, sagte Schwesig. Mit mehr Selbsttests seien Lockerungen in Kitas und Schulen eher möglich.

RND/dpa

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